
Fatigue, Schmerzen, vermehrte Infektionen – Anzeichen eines Vitamin-C-Mangels
Erste Symptome:
Diese sind noch unspezifisch und umfassen Fatigue, Schmerzen, Anämie, Reizbarkeit und Appetitlosigkeit. Bei Fortschreiten des Mangels werden vermehrte Infektionen, eine schlechte Wundheilung, Gelenkschmerzen (Knie, Handgelenk, Knöchel), Muskelschmerzen und ein gräulicher Hautton beobachtet und charakteristische Blutungen auftreten: Fleckenförmige Hautblutungen, perifollikuläre Blutungen, Blutungen unter den Finger- und Fußnägeln und blutige Hautläsionen, die besonders an den unteren Extremitäten beobachtet werden.
Bei welchen Beschwerden ist eine Vitamin -C – Hochdosis Infusion besonders wichtig?
- Chronisch -entzündliche Erkrankungen z.B. Arthritis
- Wundheilungsstörungen
- Schmerzen
- Neuronale Erkrankungen
- Depressive Verstimmungen
- Gefäßerkrankungen z.B. pAVK
- Fatigue
- Infektionen
- Krebserkrankungen – begleitend
- Diabetes
- Hauterkrankungen z.B. Atopische Dermatitis
- Rauchern
Risiken für einen Vitamin-C-Mangel
- Übergewicht
- chronischer Alkoholkonsum
- Verdauungsstörungen
- Operationen des Verdauungstraktes
- entzündliche Darmerkrankungen
- Langzeiteinnahme von Corticosteroiden
- PPI
- Dialyse
Starker Vitamin-C-Verbrauch bei Infekten
Die Vitamin-C-Konzentration in den Leukozyten sinkt nach einer Infektion innerhalb von wenigen Stunden um ca. 50 % ab.
Vitamin-C-Mangel und oxidativer Stress
- schwächen das Immunsystem
- erhöhen die Infektanfälligkeit
- erhöhen das Risiko für Sekundärinfektionen
Stress erhöht Infektanfälligkeit
Die Vitamin-C-Verteilung im Körper spiegelt die Bedeutung für das Immunsystem und die Stressachse wider.
Physiologische Funktionen – Vitamin C
- ist wichtig für die Bildung von Neurotransmittern und Neuropeptidhormonen und beeinflusst so Stressreaktionen
- ist ein wichtiger Immunmodulator
- ist essentiell für eine adäquate Entzündungsreaktion
- wird bei Stress von den meisten Tieren verstärkt produziert
- reguliert die überschießende Stressantwort der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
Vitamin C bei Silent inflammation
Silent inflammation – Vitamin-C-Mangel
Stille Entzündungen gelten heute als pathogenetischer Faktor bei der Entstehung von Fatigue, Arteriosklerose, neurodegenerativen, metabolischen und onkologischen Erkrankungen.
Ausgelöst werden stille Entzündungen über Entzündungsmediatoren, die durch dauerhaft belastende Faktoren aktiviert werden. Hierzu werden beispielweise Schwermetalle, Störfelder, persistierende Viren, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Mikrobiom-Störungen, Adipositas, Angst, Stress oder ungelöste seelische Konflikte gezählt.
Diese chronischen Entzündungen gehen häufig mit einem Vitamin-C-Mangel einher. Zur Aufrechterhaltung der zahlreichen Funktionen dieses essentiellen Mikronährstoffes, u.a. als Immunmodulator, sollte die Behebung der Mangelsituation bei der Behandlung mit einbezogen werden.
Chronisch-oxidativer Stress = Vitamin-C-Mangel
Vitamin C ist an vielen lebenswichtigen Stoffwechselschritten beteiligt und das effektivste physiologische Antioxidans im Blut. Oxidativer Stress ist die Folge verschiedener endogener und/oder exogener Einflüsse. Er induziert einen Vitamin-C-Mangel. Dieser verstärkt bereits bestehende Entzündungen und stört v.a. die Immun-, Nerven-, Knochen-, Haut- und Bindegewebsfunktion.
Immunsystem:
Besonders hohe Vitamin-C-Konzentrationen benötigt unser Immunsystem, damit es angemessen auf Viren und andere Krankheitserreger reagieren kann. Vitamin C ist einer der wichtigsten körpereigenen Immunmodulatoren
Die weitreichenden Effekte von Vitamin C auf das Immunsystem beziehen sich aber auch auf die Barrierefunktion (Kollagensynthese) und reichen sogar bis zur Gentranskription und epigenetischen Regulation.
Herz-Kreislauf-System:
Oxidativer Stress führt zu Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck und Herzschwäche.
Der essentielle Mikronährstoff unterstützt den Fettstoffwechsel und die Durchblutung.
Neuro-endokrines System:
Unterstützung bei Erschöpfungszuständen
Chronischer Müdigkeit
Burn-out
oder nach längeren Krankheitsphasen
Binde- und Stützgewebe:
Förderung der Wundheilung, Kollagenbildung
Das erklärt viele Vitamin-C-Mangelsymptome: Wundheilungsstörungen, Blutungen, Entzündungen der Schleimhäute und der Haut.
Leberstoffwechsel:
Vitamin C ist ein wichtiger Kofaktor für den Energie- und Leberstoffwechsel
Zellstoffwechsel:
Antioxidans für den Gewebeschutz
Eisenstoffwechsel:
Vitamin C verbessert die gastrointestinale Eisenresorption